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Corpus Kölner Borten

Am vergangenen Wochenende war ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich in Köln. Abgesehen von einem Konzert, einem Zwischenstopp auf dem Bahnhof sowie diverser Umrundungen hatte ich diese Stadt noch nie besucht, obwohl wir nur knapp 200km entfernt wohnen.

Also war die Tagung "Corpus Kölner Borten" ein idealer Anlass, mittelalterliche Textilien und eine Stadt kennen zu lernen. Dank der Gastfreundschaft von Silvia konnte ich sowohl freitags als auch samstags die Tagung besuchen und lernte u.a. einiges über mittelalterliche Samitgewebe und liturgische Textilien.

Freitags begleitete mich Silvia in die Stadt und ich hatte noch vor Tagungsbeginn die Gelegenheit, einen kleinen Blick auf den Dom zu erhaschen.

Dann gings zur Tagung, auf der im Wesentlichen die sogenannten "Kölner Borten" - ein Kunstbegriff aus dem späten 19. Jahrhundert - und ihr Umfeld behandelt wurden und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Corpus Kölner Borten" vorgestellt wurden.

Brettchenweberei war nur ein ganz kleines Randthema bei den Borten. Dies bedauerte ich zwar zunächst, aber ich wusste schließlich, dass ich mich bei der Tagung auf eine andere Art der Weberei einzustellen hatte. Ich fand es gut zu erfahren, dass Brettchenweberei längst nicht das Nonplusultra der mittelalterlichen Bordürenweberei war, sondern viele parallelen Werktechniken hatte. Wie Samit hergestellt wird, erschließt sich mir immer noch nicht ganz, aber damit stand ich auf der Tagung nicht alleine.

Wunderbar waren die zwei Vitrinen, in denen man Beispiele der gewebten und teils bestickten Borten anschauen konnte.

Hier bewundern die Teilnehmer u.a. ein besticktes Kaselkreuz aus dem 15. Jahrhundert.

Die Bilder von den Borten selbst muss ich noch bearbeiten, da ich diese nur ohne Blitz fotografieren durfte und sie entsprechend dunkel sind.

Alle Vorträge habe ich nicht angehört, da ich mich auch noch ein wenig umschauen wollte. Die Freizeit nutzte ich, um mir von Silvia den Dom und die Stadt zeigen zu lassen. Zu einem anständigen Museumsbesuch war ich ehrlich gesagt nicht mehr aufnahmefähig genug.

Grund also, Köln wieder zu besuchen!

Vielen Lieben Dank auch noch einmal an Silvia für die Gastfreundschaft und den Fahrservice in die Stadt hinein :-)

14.10.09 16:16
 
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